Für die neue Saison werden mehrere neue Schilder benötigt, die wir ausschließlich für den eigenen Gebrauch in Eigenarbeit anfertigen. Ein Verkauf findet nicht statt. Die Schilder sind für die Darstellung sowie für den Schau- und Freikampf vorgesehen. In Form und Aufbau orientieren wir uns an historischen Vorbildern, gefertigt wird jedoch mit modernen Materialien und Werkzeugen.
Wer hingegen ein historisch korrekt gefertigtes Schild erwerben möchte oder ein echtes Einzelstück in herausragender Qualität sucht, dem können wir die Historische Schildbauerei ausdrücklich empfehlen: https://historische-schildbauerei.de
Schaut dort gern einmal rein – es lohnt sich.
So soll unser Schild aussehen
Das zuletzt gefertigte Schild zeigt deutliche Kampfspuren aus der letzten Schlacht. Diese Abnutzung ist bewusst erhalten geblieben und dient als Referenz für die neuen Schilde. Form, Farbaufteilung und Gesamteindruck orientieren sich an diesem bewährten Aufbau, werden jedoch neu gefertigt und technisch überarbeitet.
Material
Für den Schildbau wurde das benötigte Grundmaterial bereits zusammengestellt. Verwendet wird Pappelsperrholz mit 4 mm Stärke, von dem drei Lagen für den Aufbau eines Schildes vorgesehen sind. Mit Pappel wurden bereits gute Erfahrungen gemacht, zudem ist das Material leicht verfügbar und kostengünstig. Ebenfalls vorhanden sind Holzleim zur Verklebung der Lagen sowie Rohhaut für die spätere Randverstärkung.
Auf dem Bild sind außerdem Spanngurte zu sehen, die später zum Verleimen und Biegen des Schildes eingesetzt werden. Zwei Metallschienen werden hierfür ebenfalls verwendet, sind auf den Bildern jedoch nicht dargestellt. Weitere Materialien wie Lederriemen, Farbe und Pinsel sowie Nägel bzw. Schrauben gehören ebenfalls zum Projekt.